|
|
| |||||||||
|
|
||||||||||
| zurück zur Tourenseite | ||||||||||
|
Am Straßenrand entdecke ich vor einem Haus große Skulpturen aus Stein und Metall. Als ich halte um sie mir näher anzusehen, kommt der Künstler heraus,
Knud Axelsen. Freundlich
zeigt er mir sein Atelier und die Werkstatt. Bin erstaunt über die Bandbreite seiner Arbeiten. Große Ölgemälde,
Schweißarbeiten, Marmorskulpturen, Bronze (?), Reliefarbeiten,
Arbeiten aus Beton gefertigt. Er lädt mich zum Kaffee in sein Haus ein, gemütlich, urig. Er kann kein
deutsch und ich kein dänisch, beide aber sprechen wir etwas englisch, das muß reichen.
Er holt eine große Mappe und erklärt mir daß er auch schon
Einkaufspassagen dekoriert hat. Manches kommt mir bekannt vor aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit. Noch ein
Kaffee, dann verlasse ich ihn, ein interessanter
Mann. Die Hauptstadt der Insel Fünen, Odense. Um die Stadt führt ein Ring, gekennzeichnet mit O2. Der Ring ist kein runder Ring, sondern die Straßen führen den Roller oder das Auto um die Stadt, links abbiegen, dann landet man im Zentrum, rechts meist nicht zu der Stadt in die man eigentlich wollte. Doch man kann ja wenden. In Odense ist Blomsterfestival. Die Fußgängerzonen sind mit vielen Blumen geschmückt, Mitarbeiter der in der Nähe liegenden Gärtnerschulen waren hier fleißig. Denkmäler, Skulpturen in den Fußgängerzonen , alles ist in ein Blütenmeer verwandelt. Ein großer Platz, hier leuchtet es blau, viele blaue Topfblumen dicht an dicht. Dazwischen gondelförmige Schalen gefüllt mit Blumen und farbigem Gemüse. Viele Passanten und Touristen haben sich eingefunden, zwischen den Blumen finde ich einen bequemen Korbsessel, neben einem Kaffeeausschank. Der Kaffee, den man sich selbst holt kostet zwar 24 Kronen, etwa 3,40 Euro, aber die Aussicht ist schön. Die Fußgängerzonen von Odense sind einen Besuch wert. Nicht nur die üblichen Angebote, sondern sehr schöne Geschäfte mit geschmackvollen Dingen, dänisches Design, Stoffe, Glas, Farben. Ein prachtvolles Ambiente, dazwischen dänische Kerzen, kleine Figuren aus Keramik. Freundliche Gassen, nette Passagen. Gut, daß der Roller keinen Kofferraum hat. |
||||||||||
|
||||||||||
|
Genug Stadt, zur nördlichsten Spitze > Fyns Hoved . Es ist kühl, böiger Wind, fahre laut Tacho nur
60 km/h. Als Flachländer würde ich das Sturm nennen.
Durch Hindsholm erreiche ich die Spitze der
Halbinsel. Im Geröll kann ich den Roller nicht aufstellen, er würde kippen. Man sollte bei solchen Reisen
zwei
Brettchen mitnehmen um für sicheren Stand zu sorgen. Ein Gewitter und Regenschauer sorgen
für rasche Umkehr. Ein Vordach bietet etwas Schutz. Nach wenigen
Minuten ist es wieder trocken.
Zurück auf der kleinen Küstenstraße. Schöne alte Häuser in Viby, der Hafen von Kerteminde ein
Mastenwald, Segelboote aller
Größen. In Nyborg eine Rundfahrt durch die Altstadt und vorbei
am Schloß. Der Sturm macht zu schaffen, ich weiche auf den Radweg neben der Bundesstraße aus,
wie
viele Mopeds und 50er Roller. Viele dieser 50er Roller fahren ohne Versicherungs- nummernschild, muß hier wohl erlaubt sein, dabei sind sie sehr flott, mindestens 70 km/h schätze ich, wahrscheinlich frisiert. Auf dem Campingplatz. Das Zelt steht noch, Thermometer zeigt 16 Grad an. |
||||||||||